Archiv der Kategorie: Hilfstransporte

Neunter Hilfstransport in Gomel angekommen

Unser neunter Hilfstransport ist am Samstag, dem 11.08.2018 nach etwa 38 Stunden Reisezeit in Gomel angekommen und noch am gleichen Tag entladen worden.

Die Vorbereitungen liefen in den letzten Wochen auf Hochtouren. Mehr als zwölf Tonnen Kleidung und Textilien, eine große Anzahl Schulmöbel, Stühle, Spezialtherapiegeräte und vieles mehr standen am 9. August bereit um auf den LKW der Spedition Lüpsen & Sohn geladen zu werden. Insgesamt waren etwa 20 Helfer im Einsatz. Nach viereinhalb Stunden Ladezeit und anschließender Zollabwicklung machten sich unsere beiden Fahrer Folkert Lüpsen und Arno Kappels noch am selben Abend auf den langen Weg nach Belarus.

Vorbereitend wurden bereits einige Wochen vorher die Einladungen für die Fahrer erstellt. Außerdem wurde die vorläufige Ladeliste erstellt um die benötigten Zolltarifnummern vorab abzugleichen.
Vorläufig, weil erst am Tag der Verladung die genauen Mengen und Gewichte der Hilfsgüter feststehen, die letztendlich auf dem LKW Platz finden. Neben 8,3 t an Textilien, 285 Stühlen und über 60 Tischen fanden auch 26 Computerarbeitsplätze und verschiedene Spezialtherapiegeräte Platz auf dem LKW.

Mit den neun Transporten des Vereins wurden bislang somit etwa 115 t an Hilfsgütern in die Region Gomel im Süden Weißrusslands gebracht. Die Zollabwicklung und die Entladung wurde vor Ort durch unsere Partnerorganisation „White Dove over Chernobyl“ organisiert und durchgeführt. Auch dieses Mal war die Organisation auf weißrussischer Seite wieder vorbildlich und reibungslos.

Die Hilfsgüter werden nach der Freigabe durch die Behörden voraussichtlich Ende Oktober an bedürftige Familien, an befreundete Institutionen wie Heime und Schulen, aber auch an die örtlichen Sozialämter und andere Hilfseinrichtungen verteilt.

Nach dem Motto „Nach dem Transport ist vor dem Transport“ sammeln wir ohne Unterbrechung weiter um voraussichtlich im März nächsten Jahres den nächsten LKW auf die Reise zu schicken. Kleiderspenden können bei Annette Theußing in Ahlde abgegeben werden. Um Terminabsprache für Anlieferungen wird gebeten unter Telefon 05976 / 2557.

Siebter Hilfstransport in Gomel angekommen!

Mit mehr als 11,2 t Hilfsgütern ist unser siebter Hilfstransport am gestrigen Samstag in Gomel angekommen. Nach Bearbeitung der Zollpapiere wurde der LKW bereits heute entladen und die Hilfsgüter ins Zolllager eingelagert.

Nachdem am Donnerstag, dem 23.03.2017 etwa 20 Helfer in drei Stunden die Beladung des Transportes am Zentrallager der H&R in Salzbergen durchgeführt hatten machten sich die beiden Fahrer Folkert Lüpsen und Arno Kapels direkt auf den Weg in die weissrussiche Stadt Gomel.

Der Grenzübertritt am Grenzübergang Brest klappte mit Ausnahme eines fehlenden Dokumentes weitestgehend normal und dauerte etwa sieben Stunden. Nachdem bei unserem letzten Hilfstransport im April des Vorjahres geschlagene 28 Stunden gebraucht wurden ist das eine erfreuliche Zeit. Bereits am Samstag gegen 15 Uhr traf der LKW in Gomel ein.

Nach Bearbeitung der Zolldokumente durch unsere Partnerorganisation „White Dove over Chernobyl“ konnte der LKW am heutigen Sonntag bereits entladen werden.

Neben mehr als 670 Kartons mit Kleidung (8,4 t) und anderen Textilien und fast 50 Kartons (0,5 t) mit Schuhen wurden auch mehr als 30 Rollstühle und über 80 Rollatoren nach Gomel geliefert. Weiterhin waren Krankenhausbetten, Windeln, Plüschtiere und Computer inklusive Displays für den Einsatz in Schulen in der Ladung enthalten.

Bislang sind durch den Verein damit mehr als 85 t an Hilfsgüter in sieben Transporten ins Gomeler Gebiet gefahren worden. Seit Gründung des Vereins im Jahre 2008 sind weit über 250.000 € an Geld- und Sachmittel für die unterschiedlichsten Projekte bereitgestellt worden.

Die Hilfstransporte sind neben der sozialen Hilfe für bedürftige Familien eine Sparte des Vereins, die weiter ausgebaut werden soll. Aktuell verfolgt der Verein außerdem ein Projekt zur Normalisierung der Situation von Kindern direkt an der Zonengrenze zu Tschernobyl durch den Bau einer Sportanlage in der kleinen Kolchosenstadt Choiniki.

Weitere Informationen zum Sportprojekt findet Ihr auf dieser Blogseite. Ansprechpartner für die Anlieferung von Sachspenden ist Annette Theußing (Telefon 05976 / 2557).

Hilfstransport startet bald, allerdings ohne Privatpakete !

Der Termin für den nächsten Hilfstransport ins Gomeler Gebiet steht fest. Am 23. März 2017 wird unser bereits siebter Hiflstransport beladen und in Richtung Weissrussland starten.

Die Spedition Lüpsen u. Sohn – Langjähriger Partner bei unseren Transporten

Für die Gastfamilien der belarussischen Kinder gibt es leider eine schlechte Nachricht. Der Versand von Privatpaketen an die Gastkinder ist aufgrund von gesetzlichen Änderungen nicht mehr möglich.

Die neuen Regelungen erfordern eine detaillierte Ladeliste sämtlicher Inhalte aller Privatpakete. Detailliert heißt dabei, dass für zwei Schokoladen zwei verschiedener Hersteller auch zwei Positionen auf der Ladeliste erforderlich sind. Für jede einzelne Listenpositionen sind außerdem Gebühren zu zahlen.

Bei Abweichungen zwischen Ladeliste und angegebenen Inhalten besteht die Gefahr, dass die gesamte Ladung konfisziert wird.

Wir werden während unser Reise im Juni versuchen, mit den Verantwortlichen vor Ort nach neuen Möglichkeiten für die Zukunft zu suchen.

Dringend gesucht ! Stühle aus Metall !

Für das Heim in Makanovichi suchen wir dringend gebrauchte Stühle in ähnlicher Bauweise wie auf diesem Foto zu sehen:

Makanovichi_3

Normalerweise sind diese in Schulen oder ähnlichen Einrichtungen zu finden. Der große Vorteil ist die Stabilität durch die Metallbauweise. Diesen Vorteil wissen die Verantwortlichen im Heim zu schätzen, da sie bereits vor einigen Jahren ähnliche Stühle über einen Hilfstransport bekommen haben.

Bitte teilt diese Information und fragt gezielt bei Lehrern und Direktoren von Schulen, ob ähnliche Stühle noch irgendwo im Lager stehen. Für unseren nächsten Hilfstransport können wir mehrere hundert dieser Stühle gebrauchen. Falls irgendwo Stühle in ähnlicher Bauweise zur Verfügung stehen, dann meldet Euch bei Thomas Küpker. Die Kontaktinformationen findet Ihr im Impressum.

Hilfstransport hat sein Ziel erreicht

Insgesamt fast 20 Helfer waren vor und am 21.4.2016 im Einsatz um unseren sechsten Hilfstransport für die Reise nach Gomel zu laden.

Beladung

Die Verladung am Zentrallager der H&R ChemPharm GmbH in Salzbergen erfolgte am Donnerstag, dem 21.04.2016 ab 15 Uhr und wurde unterstützt durch viele freiwillige Helfer des DRK Salzbergen und Spelle, aber auch der LKW des DRK Elbergen kam zum Einsatz um die sperrigen Hilfsgüter zum Verladeort zu bringen. Nach vier Stunden waren die etwa 13 t Hilfsgüter verladen, darunter 6,3 t Kleidung und andere Textilien, eine halbe t Schuhe, 20 Krankenhaus- und 10 Säuglingsbetten aber auch etwa 15 Rollstühle, 77 Rollatoren, 30 Computer und 40 Privatpakete waren Bestandteil der Ladung. Anschließend konnten die Ausfuhrpapiere beim Zoll in Schüttorf erstellt werden und der LKW machte sich auf den Weg in Richtung Weißrussland.

Erstmals gab es zeitraubende Probleme bei der Grenzabfertigung, weil eine Gesetzesänderung acht Tage vor Abfahrt in Kraft getreten ist und teilweise neue Listen erstellt werde mussten. Dadurch dauerte die Grenzabfertigung insgesamt 28 Stunden. Die Ankunft im Zolllager in Gomel war dadurch erst am Sonntagmorgen um 2 Uhr Nachts.

Inzwischen sind die Zollformalitäten in Gomel fast erledigt und die Entladung kann am Montag beginnen. Unsere Partner-Organisation „White Dove over Chernobyl“ übernimmt dann die Beantragung der Freigabe der Hilfsgüter und dann mit einer Zeitverzögerung von etwa acht Wochen auch die Verteilung der Hilfsgüter.

Die Empfänger der Hilfsgüter sind u.a. das Behindertenheim Vasilievka, das Heim für psychisch kranke Menschen in Makanovichi, einige Sozialämter und auch 200 bedürftige Familien, die durch unsere Partnerorganisation betreut und unterstützt werden.

Der Transport ist bereits der sechste Hilfstransport in die Region Gomel, Belarus der von uns durchgeführt wurde. Insgesamt wurden in den letzten vier Jahren 76 t an Hilfsgüter geliefert, darunter 44 t Kleidung/Textilien, über 300 Rollatoren, 100 Rollstühle, mehrere Tonnen Schuhe und etwa 60 Krankenhausbetten.

Neues Lager erhält unsere Flexibilität

Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass unser bisheriges Lager für sperrige Hilfsgüter in Salzbergen zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht. Wir machten uns deshalb auf die Suche nach neuen Möglichkeiten. Eine große Menge an sperrigen Hilfsgütern wie Krankenhausbetten, Pflegetische, Rollstühle und Rollatoren wartet auf die Abholung. Deshalb sind wir sehr froh, eine neue Lagermöglichkeit bereits gefunden zu haben.

Dies ermöglicht uns auch weiterhin sperrige Hilfsgüter anzunehmen und bis zum nächsten Hilfstransport zu lagern.

Das Haus an der Dieselstraße in Salzbergen musste wegen einem Bauprojekt der H&R abgerissen werden. Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei den Verantwortlichen der H&R für die Bereitschaft, uns in unserer Arbeit zu unterstützen. Insbesondere für die Möglichkeit zur Nutzung des Hauses in den vergangenen Jahren.

Ohne diese Unterstützung könnten wir unsere Arbeit nicht machen!

Hilfstransport im April 2016

Transport verteilt ! Diese Meldung erreichte uns erst vor kurzem und schon sind wir wieder dabei, den nächsten LKW in Richtung Gomel zu planen.

Nachdem in den letzten Wochen innerhalb kurzer Zeit erhebliche Mengen an Kleidung und anderen Hilfsgütern bei uns eingegangen sind, haben wir den nächsten Transporttermin auf den 21. April 2016 festgelegt. Für den 23. April 2016 ist bereits eine Reise nach Belarus geplant und es bietet sich an, die Freigabe und Entladung des Transportes vor Ort zu begleiten.

Krankenhausbetten, Säuglingsbetten, Rollstühle, Rollatoren, Pflegetische und eine große Menge an Textilien und Schuhen werden mit dem LKW auf die etwa 1900 km lange Reise geschickt.

Zusätzlich zu den Hilfsgütern werden wir auch wieder die Möglichkeit haben, Privatpakete von deutschen Familien an belarussische Familien im Gomeler Gebiet mitzunehmen. Die konkreten Rahmenbedingungen dazu werden wir in den nächsten Wochen veröffentlichen. Für diejenigen, die dass Prozedere bereits kennen sei gesagt, dass keine großartigen Änderungen zu der Aktion im Oktober letzten Jahres zu verzeichnen sind.

Ein Sammeltermin wird rechtzeitig vorher festgelegt. Die bisherigen Interessenten an der Aktion werden per Email informiert.

Fünfter Hilfstransport hat sein Ziel erreicht

Die Arbeit hat sich gelohnt ! Der Transport ist angekommen und die Freigabe durch das Ministerium für humanitäre Hilfe wird derzeit beantragt. Mit einer Verteilung der Hilfsgüter kann in ca. acht Wochen gerechnet werden.

Um diesen Transport zu ermöglichen, mußten viele Helfer viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit leisten, bis der LKW am 14.10.2015 in Salzbergen beladen werden konnte. Nicht nur das Packen der Kartons, sondern auch das Einlagern, Reinigen und Transportieren der Hilfsgüter bis zur Beladung erforderte viele helfende Hände.

Der LKW der Spedition Focko Lüpsen & Sohn war zu 15:00 Uhr bestellt. Bereits ab 10:00 Uhr wurden einige Helfer aktiv und bereiteten die Pflegebetten und Pflegetische auf den Transport vor und verluden diese auf einen 7,5 t LKW des DRK Elbergen, um diese „Just in Time“ am Verladelager anzuliefern.

Die etwa vier Stunden dauernde Beladung erforderte viel geschicktes Packen. Jede Ecke des LKW wurde genutzt, damit keine Luft, sondern Hilfsgüter transportiert werden. Sogar die Profis aus dem Zentrallager der H&R staunten nicht schlecht über die Packweise des Transportes und die komplette Ausnutzung jedes Hohlraums.

Am gleichen Abend wurden die Zollpapiere erstellt und am folgenden Tag machte sich Folkert Lüpsen, Inhaber der Spedition Lüpsen, mit seinem Kollegen Arno Kapels auf den Weg in Richtung Osten. Kleinere Unstimmigkeiten an der Grenze wurden gut durchgestanden und die geplante Ankunft in Gomel für Samstagnachmittag konnte eingehalten werden.

Ebenfalls am Samstag starteten der Vorsitzende des Vereins Thomas Küpker und sein Stellvertreter Johan Schmits in Richtung Gomel. Die Reise ging mit dem Flugzeug von Dortmund nach Vilnius in Litauen und dann am Sonntagmorgen mit dem Zug weiter nach Minsk. Am Bahnhof in Minsk wurden die beiden von unserem Dolmetscher und Fahrer Andrey Puseew mit dem Auto abgeholt und anschließend nach Gomel gebracht.

In Gomel angekommen gab es ein erstes Treffen mit Folkert Lüpsen und Arno Kapels, um den Ablauf des Transportes und der Grenzabfertigung und die Planung des folgenden Tages zu besprechen. Montags ab 9:00 Uhr bereiteten die Mitarbeiter unserer Partnerorganisation „White Dove over Chernobyl“ die Zollpapiere beim Zollhof vor. Gegen 11:00 Uhr erfolgte die Freigabe des LKW’s für die Entladung und gemeinsam ging die Fahrt direkt zum Zolllager.

Gute Organisation und der Einsatz eines Staplers halfen bei der Entladung. Nach etwa zweieinhalb Stunden waren alle Betten, Pflegetische, Rollstühle und Kartons entladen und eingelagert.

Nach alter Tradition gab es nach getaner Arbeit belegte Brote, Gurken und auch ein Gläschen Wodka. Der LKW wurde bis zur Autobahn begleitet und machte sich auf den Rückweg nach Deutschland.

Für unsere Partner in Gomel fängt die Arbeit jetzt erst richtig an. Die Freigabe zur Verteilung des Transportes wird etwa acht Wochen dauern. Das Zählen, Wiegen und Dokumentieren der Hilfsgüter muss in akribischer Kleinarbeit durchgeführt werden. Erste zusätzlich benötigte Dokumente wurden bereits am nächsten Tag erstellt.

Insgesamt konnten 12,8 t Hilfsgüter entladen werden. Darunter 17 gut erhaltene Pflegebetten, 26 Pflegetische und über 30 Rollstühle, Kinderwagen, Gehhilfen und etwa 6,5 t an Kleidung und Textilien.

Über einhundert Privatpakete von Gastfamilien aus der Grafschaft und dem Emsland waren auch auf dem LKW. Diese werden durch unsere Partnerorganisation nach Freigabe der Hilfsgüter an die Empfängerfamilien im Gomeler Gebiet verteilt.

Getreu dem Motto „Nach dem Transport ist vor dem Transport !“ sammeln wir weiter und arbeiten auf den nächsten Transport hin.

Unser Dank gilt den vielen Helfern und Unterstützern, die uns diese Hilfeleistung erst ermöglichen.

Privatpaketaktion 2015

Privatpaketaktion 2015

Auch bei unserem nächsten Hilfstransport bieten wir wieder die Möglichkeit, humanitäre Pakete an Privatpersonen nach Gomel zu transportieren. Der Verein Chance auf Leben e.V. organisiert die Sammlung der Pakete und fährt am 14. Oktober mit dem geplanten Hilfstransport die Privatpakete nach Gomel.

Die Sammelaktion ist geplant am 10.10.2015 von 10:00 bis 15:00 Uhr in Salzbergen, Dieselstr. 1 im Haus an der Ecke bei der Pludra-Tankstelle. Eine Annahme nach diesem Termin ist nicht mehr möglich ! Bitte bringen Sie Ihre Pakete in dem genannten Zeitraum zur Sammelstelle.

Bitte füllen Sie das Adressformular vollständig aus ! Benutzen Sie bitte ausschließlich Bananenkartons. Andere Kartons überstehen die Fahrt nicht schadlos und können deshalb nicht angenommen werden.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, die Pakete bis spätestens 06.10.2015 bei Marlies Veldmann, Osterwalder Str.29 in Veldhausen (Telefon 05941 / 98205) oder bei Helga Kleiman, Rotthook 8 in Wilsum (Telefon 05945 / 254) abzugeben. Bitte sprechen Sie hier vorher telefonisch einen Übergabetermin ab.

Beachten Sie bitte unbedingt die Hinweise zu den erlaubten Inhalten. Packen Sie keine unerlaubten Waren in die Pakete ! Sie gefährden damit den gesamten Transport !!!

Falls Sie unsicher sind, ob Waren geschickt werden dürfen, fragen Sie bitte vorher nach. Der Kostenbeitrag beträgt 15,00 € / Paket. Durch diesen Kostenbeitrag wird der Hilfstransport teilweise finanziert.

Adressformulare und Inhaltslisten sind auf Anfrage bei uns erhältlich. Bitte benutzen Sie ausschließlich die vorgegebenen Formulare !

Wir bitten Sie dringend, sich an die folgenden Bestimmungen zu halten!

Bei Nichteinhaltung gefährden Sie nicht nur Ihre eigenen Paketempfänger sondern unter Umständen auch die ganze Ladung!

  1. Für jedes Paket muss eine Inhaltsliste in zweifacher Ausfertigung erstellt werden. Ein Exemplar muss im Paket liegen, ein weiteres Exemplar wird gut lesbar auf die Oberseite des Paketes locker angebracht. Bitte verkleben Sie die Liste nicht fest mit dem Paket, da wir die Adressierung nach Entgegennahme einheitlich in unseren Listen erfassen und beschriften !
  1. Jede Person darf maximal zwei Pakete empfangen. Bei mehr als zwei Paketen können die anderen mit den Namen der Geschwister, Verwandten oder Nachbarn adressiert werden. Voraussetzung ist hierbei, dass die Empfänger hilfsbedürftig sind und ermächtigt sind, Hilfspakete zu empfangen!
  1. Der Wert der (maximal) zwei Pakete darf 100,- € nicht überschreiten.
  1. Beide Pakete dürfen zusammen 35 kg nicht überschreiten.
  1. Das Adressformular muss vollständig ausgefüllt sein. Ansonsten ist eine Annahme nicht möglich!

Nicht in das Paket dürfen:

–           Wurst / Fleisch / Fisch

–           Mehl, Reis, Pasta und Nudeln aller Art

–           Kaffee ungemahlen (gemahlener Kaffee darf rein)

–           alle Konservendosen

–           Honig, Fruchtsüßigkeiten aller Art

–           Kakaopulver, Schokoladepaste / Nutella

–           Hülsenfrüchte trocken (z.B. Erbsen, weiße Bohnen)

–           Margarine, Butter, Milchprodukte, Käse

–           Sämereien

–           Geld/Devisen, Wein, Zigaretten, Alkohol, Waffen, Drogen

Alle anderen Lebensmittel können verschickt werden! Z.B. Tee, gemahlener Kaffee, Öl, Schokolade / Süßigkeiten ohne Fruchtanteil, Brühwürfel, Vitamintabletten. Ebenso Shampoo, Duschbad und andere Hygieneartikel, Bekleidung, Schuhe, kleine Elektrogeräte (Wasserkocher) und Spielzeug.

Falls Sie unsicher sind, ob bestimmte Produkte geschickt werden dürfen, dann rufen Sie uns vorher bitte an und klären die Fragen mit uns.

Bettenaktion am 15.08.2015

21 Pflegebetten, mehr als 25 Nachttische, etwa 45 Rollatoren, 20 Rollstühle und einiges an gebrauchter Kleidung! Das beschreibt kurz die Menge an Hilfsgütern, die am Samstag dem 15.08.2015 von verschiedenen Stellen in Wietmarschen, Wilsum und Veldhausen für den Hilfstransport im Oktober abgeholt wurden.

Um 7:30 Uhr startete die Aktion in Wietmarschen beim St. Matthiasstift. Hier standen Pflegebetten und Nachttische zur Abholung bereit. Betten benötigen erheblichen Platz zur Lagerung und dieser Platz stand uns an unseren normalen Lagerplätzen nicht zur Verfügung. Deshalb wurden die Betten bis zum Transport im Oktober in einem leerstehenden Stall in Gölenkamp zwischengelagert.

Nachdem die zwei LKW-Ladungen mit Betten und Nachttischen be- und entladen waren ging die Reise weiter nach Wilsum. Hier warteten etwa 30 Rollatoren und ca. 30 Kartons mit Kleidung auf die Abholung. Die letzte Abholstation war beim ev.-luth. Gemeindehaus in Veldhausen, hier wurden etwa 15 Rollstühle und die gleiche Anzahl an Rollatoren, aber auch einiges an Kleidung aus dem Keller geholt.

Da nicht immer alle Hilfsgüter in den zur Verfügung stehenden Mengen bei unseren Partnern in Gomel benötigt werden, wird die Verwendung in Absprache mit dem DRK und anderen Hilfsorganisationen koordiniert und so verteilt, dass die Hilfe da ankommt, wo sie wirklich benötigt wird. So blieben die Rollatoren aus dieser Lieferung beim DRK in Elbergen um mit dem nächsten Hilfstransport in die Ukraine geschickt zu werden.

Unser Dank geht an Marlies Veldmann, die die Bettenaktion geplant hat und auch an Elisabeth Trepohl vom St. Matthiasstift e.V. in Wietmarschen, die von Seiten des Matthiasstiftes die Aktion begleitet hat.

Die etwa neunstündige Aktion wurde erst möglich durch die Hilfe des DRK Elbergen, die uns den benötigten LKW zur Verfügung gestellt haben. Hierfür an dieser Stelle unseren herzlichen Dank ! Im Arbeitsteam waren Heinz Evers, Erich Breuker, Gunnar Moddemann und Thomas Küpker. Das gute Frühstück wurde von Gertrud Breuker serviert !

Allen Helfenden herzlichen Dank für die tolle Mitarbeit !