Dominic Hope Haus in Retchiza – Haus der Hoffnung

Zusammen mit unseren irischen Partnern „StudentAid Chernobyl“ haben wir das Dominic-Hope-Haus in Retchiza vor einigen Jahren eröffnet. Ziel war es damals ein Haus zu schaffen, in dem westliche Standards bei der Unterbringung von jungen Menschen mit Behinderung eingehalten werden. Das Haus sollte in erster Linie eine Bereicherung für die jungen Bewohner darstellen, die in diesem Haus zu einem weitgehend selbstständigen Leben ermutigt werden sollen und hier alles Notwendige dafür lernen können. Es diente ebenfalls als gutes Beispiel und Anregung für ranghohe weißrussische Sozialpolitiker, um die bisherige Praxis der Unterbringung von jungen Menschen in Wohnheimen zu überdenken.

Wir haben erst vor kurzem einen Artikel in die Hände bekommen, der in Retchiza im regionalen Online-Portal dneprovec.by veröffentlicht wurde. Dieser Artikel malt ein Bild des Dominic-Hauses aus einer anderen Perspektive. Hier für Euch der Artikel in deutscher Übersetzung:

 Haus der Hoffnung

 (Artikel vom Online-Portal dneprovec.by / Retchiza online vom 22 Oktober 2015)

Der gepflegte Weg führt zum Hof, wo im Schatten der Bäume sich ein freundliches Haus versteckt. Die Hausbewohner sind Menschen, die nicht den Mut verloren haben und ein für allemal zu Siegern im Kampf gegen Widrigkeiten geworden sind.

Das gemütliche zweistöckige Haus hat nicht nur eine Adresse, das Haus hat auch einen Namen. Einen Namen, der die Hoffnung und die sichere Zukunft schenkt: „Dominik Haus – Haus der Hoffnung“.

„In unserem Haus können bis zu 10 Personen wohnen“ erzählt die Leiterin Elena Kuzowa. „Jetzt haben wir 9 Einwohner im Alter zwischen 18 und 38 Jahren. Alle haben Behinderungen ersten, zweiten oder dritten Grades“.

Das Haus ist barrierenfrei und an Bewohner mit  Behinderungen angepasst. „Hier können sogar diejenigen, die im Rollstuhl sitzen, selbständig eine Dusche nehmen, ohne auf die Hilfe von den anderen angewiesen zu sein“. Außerdem wohnen im Haus ein Kaninchen und ein Hamster. „Unsere Bewohner sollen sich nicht nur um sich selbst kümmern können“, überzeugt die Leiterin.

Sich zu sozialisieren und sich in die Gesellschaft integrieren; das sind die Ziele, die die Leiterin des Hauses für ihre Schützlinge erreichen will. Ihnen wird beigebracht wie man kocht, putzt, sich selbst bedient und mit Geld umgeht. Irgendwann müssen sie allein zu Recht kommen und diese Fähigkeiten und Fertigkeiten dürfen nicht fehlen. „Unser Witja kann Borschtsch (Rote Beete Suppe) besser als meine Mama kochen, die aus der Ukraine kommt“, lacht die Leiterin.

Glasperlenbastelei, Stickerei und die eigene Kleidung reparieren – das können die Dominic Haus Bewohner schon. Und was für ein Sonnenschutzdach haben sie aus den alten und zerrissenen Jeans für die (Hollywood-)Schaukel genäht! Zum bewundern! An jeder  städtischen Veranstaltung nehmen sie teil und die Teilnahme an Ausstellungen ist bereits eine Tradition. Genauso wie die Teinahme an Sportwettbewerben.

Die geräumige Küche ist mit allen nötigen Haushaltsgeräten ausgestattet. Alles an seinem Platz. Auch die Produkte im Kühlschrank. Maxim, der seit einem Jahr im Dominic Haus wohnt, erzählt stolz welche Vorräte sie haben und danach teilt mit uns das Rezept der Frikadellen, die er gestern für alle gebraten hat. Schrittweise und detailliert. Noch vor einem Jahr, als der Junge noch in einem Heim war, konnte er ohne Hilfe kein Ei braten. „Früher wohnte ich in einem Wohnheim und konnte nichts – erinnert sich Maxim –  und heute ich kann für mich selbst kochen, arbeite im Garten. Ich habe selbst Erbsen, Zwiebeln und Kartoffeln angebaut!“. Die Ernte wird zu Marmelade, Kompott und zu den anderen Produkten als Vorrat verarbeitet.

Die Mutter des 21-jährigen Maxim ist unter unerklärten Umständen ums Leben gekommen. Kein Vater, die Verwandten wollen ihn nicht aufnehmen. „Wir wollen, dass Maxim so lange wie möglich bei uns bleibt. Sonst gerät er sehr schnell unter fremden Einfluss. Die Aufsicht ist nötig für ihn“, sagt die Leiterin.

Olga wohnt im Dominic Haus erst seit August, aber sie hat schon ihr neues Zuhause lieb gewonnen. „Bei uns ist es fast wie in Italien“, – sagt Olga. Olgas Mutter hat sie mit 18 Jahren im Rettungswagen zur Welt gebracht, ist danach ausgestiegen und auf immer aus Olgas Leben verschwunden.

„Hier hat jeder seine Geschichte. Komplizierte und echte Geschichten. Kostja, zum Beispiel, wurde behindert geboren. Der Vater diente bei den Raketentruppen. Vielleicht war das der Grund dafür? Die Eltern haben ihn fallengelassen. Nach 18 Jahren hat der Junge sie wieder gefunden. Erst waren es nur kurze Telefonate, dann hat er sie besucht und heute ist alles gut, sie reden regelmäßig miteinander“.

„Insgesamt ist die Einstellung zu den behinderten Menschen leider nicht immer positiv“ erzählt die Leiterin weiter. „Manchmal drehen sich die Menschen einfach um unter dem Motto: ‚Was ich nicht sehe, existiert nicht in der Gesellschaft‘ . Manchmal schauen sie mit Missachtung. Aber niemand kann sich sicher sein, dass man nicht selbst morgen in solch einer Lage ist. Nicht alle sind mit Behinderung geboren! Manche haben ihre Behinderung auch infolge eines Unfalls bekommen. Meine Freunde haben sich daran gewöhnt und haben andere Ansichten. Die Nachbarkinder haben auch keine Vorurteile unseren Einwohnern gegenüber. Die Verkäuferinnen im Laden beraten die Einwohner sogar, was am günstigsten zu kaufen ist“.

Um sich und um die anderen sich kümmern, das ist das Hauptprinzip des Lebens im Dominic Haus. „Jeder möchte ein wenig Aufmerksamkeit“, fasst die Leiterin zusammen. Einsam sein ist doch sehr schlimm. Und wir hier sind eine Familie“.

Quelle des Originaltextes in russischer Sprache:

http://dneprovec.by/society/2015/10/22/9398

Sportplatz für unsere Kinder in Choiniki

Einen neuen Sportplatz für die Schule Nr.3 in Choiniki, das ist unser erklärtes Ziel im aktuellen Projekt. Kein Rasenplatz, der intensive Pflege erfordert, sondern ein Kunststoffplatz mit Mehrfachmarkierung, der es erlaubt unterschiedliche Sportarten auf einem Platz zu praktizieren. Also Fussball, Basketball und Volleyball. Wir wollen damit den Menschen helfen, die keine Alternative zu ihrem radioaktiv belasteten Lebensraum haben.

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Hoffnung und ein Stück weit Normalität für die Kinder in Choiniki

So etwa könnte man den Zweck beschreiben, den wir mit unserem Projekt erreichen wollen. Keine hochtrabenden Ziele, keine Herz zerreißenden Geschichten, einfach nur etwas mehr Normalität bringen.

Diese ist in Choiniki, der kleinen Kolchosenstadt mit etwa 30.000 Einwohner am Rande der verstrahlten Zone nicht selbstverständlich. Seit dreißig Jahren kämpfen die Bewohner mit den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Seit dreißig Jahren gehören Krankheiten und Ängste zum Alltag.

Wir sind seit mehr als 20 Jahren mit dieser Stadt über die Kinderaktion der ev.-luth. Landeskirche verbunden. Viele Gastfamilien in der Grafschaft und dem Landkreis Emsland hatten bzw. haben Kontakte zu Familien in dieser Stadt. Unsere ersten persönlichen Kontakte mit den Bewohnern dieser Stadt liegen inzwischen 18 Jahre zurück.

Grundsätzliche Veränderungen in Bezug auf Krankheiten, Ängste und die vorherrschende Radioaktivität sind in diesem Gebiet auf lange Sicht nicht absehbar. Unser Projekt kann allerdings Hoffnung geben, es kann das normale Leben verbessern und für die Kinder einen Schritt zu mehr Normalität sein.

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Während der Gedenkfeiern zum 30ten Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe sahen wir viele Menschen mit Tränen in den Augen. Wir bekamen hautnah mit, wie tief diese Katastrophe sich in das Leben der Menschen eingegraben hat. Niemand spricht gerne darüber.

Choiniki ist für viele die Heimat; viele sind auch hierher umgesiedelt worden. Leben will hier kaum jemand. Ist da doch die ständige Angst vor Krankheiten; die ständige Angst im heißen Sommer vor Waldbränden. Diese schleudern die Radioaktivität in die Luft und verteilen sie über der Stadt. Der in unseren Gesprächen meist genannte Grund hier zu wohnen ist die mangelnde Alternative. Es gibt einfach keine Möglichkeit wegzuziehen!

Während dieser Reise wird uns klarer als zuvor, dass die Verbesserung der bestehenden Lebenssituation in dieser Stadt das einzige ist, was wir für die Menschen tun können.

Als wir uns intensiv mit dem Direktor der Schule Sergej Subok über das Projekt unterhalten haben, sagte er uns: „Wir suchen über zehn Jahre nach Möglichkeiten, diese Sportanlage zu entschärfen. Wir hatten viele Unfälle auf diesem Platz, teilweise mit schweren Verletzungen wie gebrochenen Knochen aber auch etliche Platzwunden. Das ist aber für uns nicht der einzige Grund diesen Platz neu gestalten zu wollen. Wir müssen sämtliche Sportwettbewerbe auf diesem Platz durchführen. In diesem Jahr z.B. verunfallte Veronika Machowets. Für dieses Mädchen hat der Feiertag in einem traumatischen Erlebnis geendet. Mit Wunden an beiden Händen und im Gesicht und gebrochenem Nasenbein. Wir wollen einfach auch mehr Sicherheit für unsere Kinder und Schutz vor diesen Erlebnissen!“.

Das war für uns ein neues Argument, einen schönen Tag nicht zu einem traumatischen Erlebnis werden lassen. Zehn Jahre lang haben die Verantwortlichen versucht das Geld bei den Behörden zu bekommen. Zehn Jahre lang gab es die gleiche Antwort.

Sergej fügte hinzu: „Insbesondere in den belasteten Gebieten ist es wichtig, seinen Körper gesund zu halten und durch Sport zu trainieren. Die Möglichkeiten sind dabei derzeit sehr begrenzt. Unser Sportplatz soll später offen sein für alle Gruppen, die Sport treiben wollen. Wir wollen die gesunde, sportliche Lebenweise durch diese neue Möglichkeit fördern!“, sagt Sergej Subok, den wir immer schon als verantwortungsvollen Direktor geschätzt haben. „Eine interessantere Gestaltung des Sportunterrichtes für die Kinder und Jugendlichen und auch die Möglichkeit, an heißen Tagen nicht in der stickigen Sporthalle unterrichten zu müssen sind weitere Gründe für diesen lang gehegten Wunsch. Wir sind beim Fördern unserer Schüler und deren Talente durch diese Zustände immer in der Zwickmühle zwischen der Sicherheit unserer Schüler und guten Unterricht zu entscheiden!“.

Fälle wie der von Veronika sind keine Einzelfälle. Auch Eremey Kotliarenko aus der 6b verletzte sich schwer auf dem Platz. Er zog sich einen komplizierten Bruch des linken Ellenbogengelenks zu. Wie schlimm diese Dinge für die Familien sind kann man nur erahnen. Wenn die ärztliche Versorgung  vergleichbar mit der unsrigen wäre könnte man sich entspannt zurücklehnen. Sie ist es aber leider nicht. Nicht selten müssen solche komplizierten Verletzungen in Gomel oder sogar in Minsk behandelt werden. Manchmal bleiben aufgrund der eingeschränkten Versorgung Langzeitschäden zurück.

Wir haben uns aus verschiedenen Gründen für dieses Projekt entschieden. Nur einige seien genannt.

Nicht nur wir alleine haben einen sehr persönlichen Bezug zu dem Ort Choiniki und der Schule Nr.3. Choiniki liegt sehr nahe an der verstrahlten Zone und für die Menschen gibt es keine Alternativen um aus der ungesunden Umgebung zu fliehen. Das heisst, man muss die Bedingungen dort ändern um das Leben lebenswerter zu machen. Die Schule Nr.3 hat bislang noch nicht viel von ausländischer Hilfe profitiert. Insbesondere in Choiniki wurden in den letzten Jahrzehnten oftmals die anderen Schulen intensiv unterstützt. Ein für uns ganz wichtiger Grund ist das lange Verhältnis zur Schule und zum Direktor Sergej Subok, dem wir zutrauen dieses Projekt professionell abzuwickeln und zu begleiten. Das ist eine absolute Voraussetzung für die Hilfeleistung vor Ort in Belarus.

Für dieses Projekt benötigen wir viele Spenden. Da es sich um ein Projekt für Kinder handelt, werden wir intensiv versuchen mit Schulen zusammen zu arbeiten. Wir hoffen einige Schulen zu finden, die unter dem Motto „Kinder für Kinder“ Sponsorenläufe machen. Die Hauptschule in  Emsbüren ist bereits mit gutem Beispiel vorangegangen. Die Schüler spendeten über den durchgeführten Sponsorenlauf bereits im Juni diesen Jahres 1300,00 Euro.

Unsere Bitte ist, sprecht Eure Bekannten an, die in den Schulen arbeiten. Erzählt von unserem Projekt und sagt uns, wann wir das Projekt in der Schule vorstellen dürfen. Das muss nicht heute oder morgen sein. Wir haben die Umsetzung des Projektes bis Ende 2018 geplant und hoffen, die etwa 45.000,00 Euro zusammen zu bekommen um einen Mehrfunktionenplatz zu bauen. Im zweiten Schritt ist die Erweiterung auf das Volleyball- und Basketballfeld vorgesehen.

Natürlich sind uns Privatspenden, Firmenspenden und jegliche Form der sonstigen Unterstützung sehr willkommen! Wir benötigen jeden Euro für dieses Projekt und freuen uns über jeden Betrag, Bitte helft uns dieses Projekt umzusetzen!

 

Sozialprojekt zur Unterstützung bedürftiger Familien

… Die Aufgaben der Sozialarbeiter sind vielfältig. An erster Stelle steht das Aufgreifen der Bedürfnisse der einzelnen Familien. Was brauchen sie am dringendsten? Sie halten den Kontakt zu den Familien, unterstützen sie im Alltag und passen stundenweise auf die Kinder auf, damit die Mütter etwas Freiraum bekommen, um am normalen Leben teilzunehmen. Bei der oftmals vorherrschenden 24-Stunden-Betreuung der Kinder ist der normale Einkauf für die Mütter schon ein lange zu planendes Ereignis. Für uns kaum vorstellbar.

Viele Mütter sind alleinerziehend, weil die Männer nach Geburt des behinderten Kindes sich aus dem Staub gemacht haben. Die Renten sind sehr niedrig. Es fehlt in diesen Familien an allem.

Geschichten wie die von Alexandra Wlasowa schockieren uns immer wieder. Das Mädchen wurde  gesund geboren, aber nach einem Monat bemerkte die Mutter, dass das Kind sich weniger bewegte. Nach umfangreichen Untersuchungen auf der Kinderstation und durch verschiedene Neurologen erfuhren die Eltern das erste mal von der Diagnose: Spinale Muskelatrophie. Diese Krankheit ist nicht heilbar und das Kind braucht ständige Pflege.

Die Ärzte waren hilflos, konnten oder hielten es nicht für nötig zu erklären, was das Kind mit dieser Krankheit braucht. Welche Medikamente, welche orthopädischen Hilfsmittel. Die Ärzte sagten nur, dass Alexandra mit dieser Diagnose schnell sterben werde, normalerweise vor Beendigung des ersten Lebensjahres.

Die Eltern informierten sich intensiv und lernten durch die Hilfe wohlwollender Menschen die notwendigen Fähigkeiten, um Alexandra weitestgehend selbst helfen zu können. Regelmäßige Atemübungen und auch Krankengymnastik führten dazu, dass sie im September ihren ersten Geburtstag feiern konnte.

Die Krankheit ist aber nicht geheilt und kann auch nicht geheilt werden. Viele Dinge werden in dieser Familie benötigt. Verschiedene Katheter u.a. für parenterale Ernährung, Ernährungspritzen, Trachealkompressen, Zubehör und Verbrauchsmaterial für das Beatmungsgerät, Windeln und spezielle Nahrungsmittel.  Außerdem braucht die Familie ein medizinisches Bett, einen Kinderwagen und vieles mehr. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Wir können weiter erzählen von Diana, 15 Jahre alt und an infantiler Zelebralparese erkrankt. Ihre Familie hat kein zusätzliches Einkommen außer die kleine Sozialhilfe für das Kind. Die Familie braucht aber außer den normalen Dingen zum Leben Medikamente und Windeln. Diana benötigt Massagen und Reha Sport. Undenkbar für diese Familie bei den finanziellen Verhältnissen.

Viele Beispiele könnten wir hier aufführen. Denis Kowalew, 9 Jahre alt aus Gomel oder Nikita Tscherniawsky, 14 Jahre aus dem Dorf Eremino. Wir kennen diese traurigen Geschichten aus eigener Erfahrung, weil wir die Familien vor einiger Zeit bereits persönlich besucht haben.

Das war vor zwei Jahren der Grund für uns, Patenschaften zu suchen, um einzelne besonders betroffene Familien zu unterstützen. Wir haben aber auch hier gemerkt, dass die Aktualität der Bedürfnisse in den individuellen Lebenssituationen in den Familien nicht über 2000 Kilometer Entfernung geregelt werden kann. Die Aktualität der übermittelten Informationen hält nicht stand mit der Entwicklung in den einzelnen Familien. Hier ist professionelle Arbeit vor Ort gefragt.

Wir erinnern uns an einen Besuchstag an dem wir vier Familien besuchen wollten. Sieben sind es dann geworden, weil die Wohnungen so nah beieinander lagen und wir sozusagen „auf dem Weg” kurz reingeschaut haben. Ab der vierten Familie waren wir nicht mehr imstande, die persönlichen Geschichten der einzelnen Familien aufzuschreiben. Soviel Schlechtes an einem einzelnen Tag kann man gedanklich einfach nicht verarbeiten.

Wir lernen immer mehr, wie wichtig gerade die unkomplizierte und schnelle Hilfe in den Familien ist. Deshalb haben wir unseren Partnern bereits seit einiger Zeit ein Budget für besonders schwierige Situationen zur Verfügung gestellt, über das sie frei verfügen können.

Gute Mitarbeiter, die für die Tätigkeiten in Frage kommen sind bereits ausgesucht. Auch ein Arzt ist bereits gefunden, der sich um die medizinischen Belange der Kinder und Familien kümmert. Langfristig ist geplant, das Projekt soweit auszubauen, dass wir für die Familien gleichzeitig drei Sozialarbeiter im Einsatz haben. Das Projekt wird bei „White Dove over Chernobyl” von den ehrenamtlichen Kräften geleitet, insbesondere von der Direktorin Viktoriya Jakovleva.

Neben den Kosten für die Arbeitskräfte fallen auch Kosten für die benötigten Medikamente und dringend benötigte Hilfsmittel an. Wir wissen, dass wir mit dieser Hilfe bei den Menschen ankommen, die diese Hilfe wirklich benötigen. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, daß wir die richtigen Leute mit dem Herz am rechten Fleck vor Ort haben, die dieses Projekt jede Woche erneut zum Erfolg führen werden. Bitte helft uns bei der Umsetzung und Ausweitung dieses wichtigen Projektes!

Spenden dringend benötigt !

Wir haben dieses Projekt vorerst im kleinen Rahmen gestartet um mit planbaren, vorhandenen  Finanzmitteln für erste Hilfe zu sorgen. Wir wissen gleichzeitig, dass der jetzige Umfang nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Für eine gute Versorgung der bedürftigen Familien benötigen wir mindestens die dreifache Anzahl an Sozialarbeitern. Da es sich hier um ein langfristiges Projekt handelt, welches nicht von einem Monat zum nächsten gestoppt werden kann, sind wir auf weitere monatliche Spender angewiesen um den Umfang zu erweitern und die so dringend benötigte Hilfe sicher zu stellen. Einmalspenden sind für die langfristige Planbarkeit in diesem Fall nicht ausreichend.

Wir bitten Euch deshalb eindringlich um eine monatliche Spende, die Euch nicht weh tut, aber den bedürftigen Familien sehr viel Entlastung im Alltag bringt. Besser einen kleinen Betrag, dafür aber langfristig gesichert. Davon lebt dieses Projekt.

Ihr könnt beim Spenden den Spendenzweck „Soziale Betreuung“ angeben, dann wird Eure Spende garantiert für dieses Projekt verwendet. Regelmäßige Spenden  sind auch über unser Online-Formular möglich! Die Auswahl des Spendenzwecks ist auch hier ohne Probleme möglich.

 

 

Vereinfachter Zuwendungsnachweis

Aufgrund des nicht unerheblichen Aufwands zur Erstellung und Versendung von Spendenquittungen und den damit verbundenen Kosten haben wir uns nach Rücksprache mit unserem Steuerberater entschlossen für Mitgliedsbeiträge und Spenden kleiner 200,- Euro den vereinfachten Zuwendungsnachweis anzubieten.

In diesem vereinfachten Zuwendungsnachweis sind alle Informationen enthalten, die das Finanzamt zur Prüfung des Steuerabzugs benötigt. Zusammen mit dem Überweisungsbeleg hat dieses Dokument die gleiche Funktion wie eine individuell ausgestellte Spendenquittung (Zuwendungsnachweis). Das Dokument kannst Du hier:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/110076254/Vereinfachter_Zuwendungsnachweis_2016.pdf

bekommen. Gerne senden wir Dir auch eine gedruckte Version zu. Falls jemand aus irgendwelchen Gründen für Beträge unter 200,- Euro doch eine Spendenquittung benötigt, dann reicht eine kurze Nachricht an den Vorstand aus. Für Spenden über 200,- Euro werden weiterhin wie gewohnt am Ende jedes Jahres die Spendenquittungen per Brief verschickt.

Dringend gesucht ! Stühle aus Metall !

Für das Heim in Makanovichi suchen wir dringend gebrauchte Stühle in ähnlicher Bauweise wie auf diesem Foto zu sehen:

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Normalerweise sind diese in Schulen oder ähnlichen Einrichtungen zu finden. Der große Vorteil ist die Stabilität durch die Metallbauweise. Diesen Vorteil wissen die Verantwortlichen im Heim zu schätzen, da sie bereits vor einigen Jahren ähnliche Stühle über einen Hilfstransport bekommen haben.

Bitte teilt diese Information und fragt gezielt bei Lehrern und Direktoren von Schulen, ob ähnliche Stühle noch irgendwo im Lager stehen. Für unseren nächsten Hilfstransport können wir mehrere hundert dieser Stühle gebrauchen. Falls irgendwo Stühle in ähnlicher Bauweise zur Verfügung stehen, dann meldet Euch bei Thomas Küpker. Die Kontaktinformationen findet Ihr im Impressum.

30 Jahre Tschernobyl – Gedenkfeiern am Rande der verstrahlten Zone

Am 25. Und 26. April wurde in der ehemaligen Kolchosenstadt Choiniki, am Rande der verstrahlten Zone, der Reaktorkatastrophe von vor dreißig Jahren gedacht.

Nur 60 km liegt das Stadtzentrum vom havarierten Atomkraftwerk entfernt. Der Schlagbaum zum verstrahlten Niemandsland ist gerade mal einige Kilometer entfernt. Hinter diesem Schlagbaum hat sich die Natur das Land zurückerobert. Die Gefahr durch die überall vorhandenen und extrem gefährlichen Radionuklide spürt man hier. Man spürt sie nicht nur! Ein metallischer Geschmack legt sich auf die Zunge, wenn man in der Zone ist. Man schmeckt die Radioaktivität.

Uns verbindet eine lange Geschichte mit dieser Stadt. Bereits vor über zwanzig Jahren kamen aus dieser Stadt die Kinder zu Erholungsaufenthalten in Gastfamilien  im Emsland und in die Grafschaft Bentheim. Wir selbst reisten zum ersten Mal vor 18 Jahren hierher.

Eingeladen vom Bürgermeister hatten wir uns am 23. April auf den Weg begeben, um an den Gedenkfeiern teilzunehmen. Am 25. April wurde abends am Denkmal für die begrabenen Dörfer der Katastrophe gedacht. Es wurden Reden gehalten und es wurde erinnert; erinnert an die Katstrophe die das Leben der Menschen hier so plötzlich und umfassend bis zum heutigen Tag verändert hat.

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Am Dienstag, dem 26. April 2016 war das Wetter genau wie vor dreißig Jahren. Es war kalt und es regnete.

Der Nachstellung der Ereignisse, die für Mittags geplant war, gingen wieder Reden und Kranzniederlegungen voraus. Ehemalige Liquidatoren, verantwortliche des Katastrophenschutzes, Leiter ausländischer Hilfsorganisationen kamen zu Wort bevor symbolisch die Feuerwehr anrückte um den Brand im Reaktor zu löschen.

Das erinnerte an die jungen Leute, die vor drei Jahrzehnten voller Tatendrang in den Einsatz gingen und kurze Zeit später an der Strahlenkrankheit verstarben. Begraben wurden sie in Moskau unter Bleiplatten, weil ihre Körper so sehr strahlten.

Es folgten Schulbusse mit Kindern. Sie müssen halten am Schlagbaum um gemessen und dekontaminiert zu werden. Bei vielen Anwesenden –  insbesondere bei den älteren Menschen – kommen die Erinnerungen hoch. Viele haben Tränen in den Augen.

Der Fokus der Veranstaltungen lag auf der „Wiederauferstehung“ der Region, die hoffnungsvolle Zukunft und die positive Entwicklung der Stadt. Das soll den Menschen Mut machen, täuscht aber nicht über die Alternativlosigkeit hinweg.

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„Wo sollen wir hin? Wir haben keine Alternative! Also leben wir hier!“ hörten wir immer wieder in den Familien, die wir besuchten. Die Angst vor den immer wieder aufkommenden Waldbränden im Sommer, wenn die Radioaktivität aufgewirbelt wird und neu über das Land verteilt wird …. die Angst um die eigene Gesundheit und die Gesundheit der Kinder …. die Angst verseuchte Nahrung zu essen. „Wenn man immer daran denkt, dann wird man verrückt!“ sagte uns ein guter Freund.

Auch wenn das Wetter ähnlich ist; es ist anders als vor dreißig Jahren! In vielen Familien sind heute Krankheiten wie Krebs, Herzfehler, Diabetes, Kreislauferkrankungen und auch die Angst der ständige Begleiter.

Die Katastrophe von Tschernobyl dauert an. Sie ist noch lange nicht vorbei. Vielleicht verdrängt aus den Köpfen der Menschen und aus den Medien, aber nicht für die Menschen, die täglich mit den Folgen leben müssen. Menschen wie Du und ich !

Hilfstransport hat sein Ziel erreicht

Insgesamt fast 20 Helfer waren vor und am 21.4.2016 im Einsatz um unseren sechsten Hilfstransport für die Reise nach Gomel zu laden.

Beladung

Die Verladung am Zentrallager der H&R ChemPharm GmbH in Salzbergen erfolgte am Donnerstag, dem 21.04.2016 ab 15 Uhr und wurde unterstützt durch viele freiwillige Helfer des DRK Salzbergen und Spelle, aber auch der LKW des DRK Elbergen kam zum Einsatz um die sperrigen Hilfsgüter zum Verladeort zu bringen. Nach vier Stunden waren die etwa 13 t Hilfsgüter verladen, darunter 6,3 t Kleidung und andere Textilien, eine halbe t Schuhe, 20 Krankenhaus- und 10 Säuglingsbetten aber auch etwa 15 Rollstühle, 77 Rollatoren, 30 Computer und 40 Privatpakete waren Bestandteil der Ladung. Anschließend konnten die Ausfuhrpapiere beim Zoll in Schüttorf erstellt werden und der LKW machte sich auf den Weg in Richtung Weißrussland.

Erstmals gab es zeitraubende Probleme bei der Grenzabfertigung, weil eine Gesetzesänderung acht Tage vor Abfahrt in Kraft getreten ist und teilweise neue Listen erstellt werde mussten. Dadurch dauerte die Grenzabfertigung insgesamt 28 Stunden. Die Ankunft im Zolllager in Gomel war dadurch erst am Sonntagmorgen um 2 Uhr Nachts.

Inzwischen sind die Zollformalitäten in Gomel fast erledigt und die Entladung kann am Montag beginnen. Unsere Partner-Organisation „White Dove over Chernobyl“ übernimmt dann die Beantragung der Freigabe der Hilfsgüter und dann mit einer Zeitverzögerung von etwa acht Wochen auch die Verteilung der Hilfsgüter.

Die Empfänger der Hilfsgüter sind u.a. das Behindertenheim Vasilievka, das Heim für psychisch kranke Menschen in Makanovichi, einige Sozialämter und auch 200 bedürftige Familien, die durch unsere Partnerorganisation betreut und unterstützt werden.

Der Transport ist bereits der sechste Hilfstransport in die Region Gomel, Belarus der von uns durchgeführt wurde. Insgesamt wurden in den letzten vier Jahren 76 t an Hilfsgüter geliefert, darunter 44 t Kleidung/Textilien, über 300 Rollatoren, 100 Rollstühle, mehrere Tonnen Schuhe und etwa 60 Krankenhausbetten.

Neues Lager erhält unsere Flexibilität

Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass unser bisheriges Lager für sperrige Hilfsgüter in Salzbergen zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht. Wir machten uns deshalb auf die Suche nach neuen Möglichkeiten. Eine große Menge an sperrigen Hilfsgütern wie Krankenhausbetten, Pflegetische, Rollstühle und Rollatoren wartet auf die Abholung. Deshalb sind wir sehr froh, eine neue Lagermöglichkeit bereits gefunden zu haben.

Dies ermöglicht uns auch weiterhin sperrige Hilfsgüter anzunehmen und bis zum nächsten Hilfstransport zu lagern.

Das Haus an der Dieselstraße in Salzbergen musste wegen einem Bauprojekt der H&R abgerissen werden. Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei den Verantwortlichen der H&R für die Bereitschaft, uns in unserer Arbeit zu unterstützen. Insbesondere für die Möglichkeit zur Nutzung des Hauses in den vergangenen Jahren.

Ohne diese Unterstützung könnten wir unsere Arbeit nicht machen!

Stop für Tereshkovichi-Projekt beschlossen

Nach vielen Jahren intensiver Arbeit und ungezählten Arbeitsstunden, die in dieses Projekt geflossen sind hat der Vorstand am vierten Februar diesen Jahres nach Abwägung aller Rahmenbedingungen während der Vorstandssitzung die Beendigung des Projektes beschlossen.

Bild 1 - Tereshkovichi

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge ist die Entscheidung zustande gekommen. Weinend, weil wir über die Jahre und insbesondere im letzten Jahr sehr viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt haben und weil dieses Projekt unser ständiger Begleiter seit Gründung des Vereins war. Lachend, weil wir die begrenzten Zeitressourcen der Vorstandsmitglieder bald für andere gute Ideen nutzen können.

Bereits im letzten Jahr auf der Mitgliederversammlung stand die genaue Projektsumme fest: 300.000 € standen unter der erstmals umfassenden Kalkulation. Mit 65.000 € hatte das Projekt zusammen mit der irischen Organisation StudentAid Chernobyl vor 5 Jahren begonnen und war zu dem Zeitpunkt auch noch zu mehr als 60% finanziert.

Die Finanzkrise in Irland und die daraus resultierenden Veränderungen bei den beteiligten Personen haben damals dazu geführt, dass die Iren aus dem Projekt ausgestiegen sind. Der damalige Rückzug der Bank of Ireland aus der Finanzierung spielte natürlich auch eine große Rolle.

So haben wir seit diesen Veränderungen versucht,  dass Projekt alleine umzusetzen. Wir haben in diesen Jahren mit verschiedenen Partnerorganisationen zusammengearbeitet. Die Qualität der Kommunikation war dabei immer eine der entscheidenden Fragen für oder gegen eine weitere Zusammenarbeit. Immer wieder wurden wir vor die Frage gestellt, ob wir das Projekt weiterführen oder stoppen.

Im letzten Jahr wurde auf der Mitgliederversammlung beschlossen, die Arbeit am Projekt fortzuführen obwohl es viele Bedenken und offene Punkte gab. Entscheidender Grund war zu diesem Zeitpunkt, dass alle anstehenden Arbeiten reine Fleißarbeiten waren und kein Geld kosteten. Zu diesen Arbeiten zählte sowohl die Erstellung der Antragsunterlagen an die Stiftungen, als auch die eigentliche Stiftungsrecherche und die genaue Überprüfung und Zusammenfassung der vorliegenden Kalkulationen. Viele Fragestellungen mussten geklärt werden sowohl auf deutscher als auch auf belarussischer Seite.

Diese Arbeiten sind alle erledigt. Es liegen die Antragsunterlagen vor, die Kalkulation ist sauber und überprüft. Die Stiftungsrecherche hat stattgefunden aber leider nicht das Ergebnis gebracht, was man sich erhofft hatte. Die in Frage kommenden niederländischen Stiftungen arbeiten nur mit niederländischen Antragstellern zusammen. Bei den deutschen Stiftungen wurden nach einer Grobanalyse etwa 45 Stiftungen im Detail recherchiert. Auch hier waren leider keine wirklich passenden Kandidaten dabei, die in der Lage gewesen wären unser Projekt zu finanzieren.

Hier hätte man allerdings mit einer zweiten Recherche neue Ergebnisse bekommen können. An der Verbesserung der Kommunikation wurde im vergangenen Jahr intensiv gearbeitet. Seit Oktober letzten Jahres haben wir eine zusätzliche Ansprechpartnerin im Fond. Sie spricht deutsch und kennt unsere Projekte im Detail, weil sie uns als Dolmetscherin bei unseren vielen Reisen in den vergangenen Jahren begleitet hat.

Durch den ab dem Zeitpunkt besseren Austausch von Informationen ist uns allerdings sehr deutlich geworden, wie eingeschränkt die Ressourcen der handelnden Personen bei unserer Partnerorganisation sind. Die gesetzlichen Anforderungen an uns, Entscheidungen und Entscheidungswege in dem Projekt detailliert zu dokumentieren und für das Finanzamt nachvollziehbar darzustellen, schätzen wir als Vorstand auf Basis dieser neuen Informationen als derzeit unmöglich ein.

Bild 2 - Tereshkovichi

Aus unserer Sicht werden alle anderen Projekte und auch die Abwicklung unserer Hilfstransporte bei unserer Partnerorganisation ordentlich abgearbeitet. Wir wollen deshalb diese langjährige Zusammenarbeit nicht aufkündigen und nach neuen Partnern suchen, sondern die Projekte darauf begrenzen, was möglich und umsetzbar ist. Auch merken wir immer mal wieder, dass unsere Ressourcen manchmal an ihre Grenzen stoßen.

Wir werden uns zukünftig weiter auf unsere Hilfstransporte konzentrieren und kleinere, überschaubare Projekte anstoßen und umsetzen. Vorher ist für die Abwicklung des Projektes allerdings noch einiges an Arbeit notwendig.

Wir blicken voller Zuversicht auf die sich ergebenden Möglichkeiten, weil wir unsere Zeit in neue Ideen und Projekte investieren können.

Hilfstransport im April 2016

Transport verteilt ! Diese Meldung erreichte uns erst vor kurzem und schon sind wir wieder dabei, den nächsten LKW in Richtung Gomel zu planen.

Nachdem in den letzten Wochen innerhalb kurzer Zeit erhebliche Mengen an Kleidung und anderen Hilfsgütern bei uns eingegangen sind, haben wir den nächsten Transporttermin auf den 21. April 2016 festgelegt. Für den 23. April 2016 ist bereits eine Reise nach Belarus geplant und es bietet sich an, die Freigabe und Entladung des Transportes vor Ort zu begleiten.

Krankenhausbetten, Säuglingsbetten, Rollstühle, Rollatoren, Pflegetische und eine große Menge an Textilien und Schuhen werden mit dem LKW auf die etwa 1900 km lange Reise geschickt.

Zusätzlich zu den Hilfsgütern werden wir auch wieder die Möglichkeit haben, Privatpakete von deutschen Familien an belarussische Familien im Gomeler Gebiet mitzunehmen. Die konkreten Rahmenbedingungen dazu werden wir in den nächsten Wochen veröffentlichen. Für diejenigen, die dass Prozedere bereits kennen sei gesagt, dass keine großartigen Änderungen zu der Aktion im Oktober letzten Jahres zu verzeichnen sind.

Ein Sammeltermin wird rechtzeitig vorher festgelegt. Die bisherigen Interessenten an der Aktion werden per Email informiert.